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Gerichtsakte verschwunden

Kaweri Kaffee-Plantage/Uganda

Nachdem der Anwalt der Vertriebenen beim Hohen Gericht in Kampala die Rückzahlung der Kaution in Höhe von 20 Millionen Ugandischen Schilling (heute 5.656 €) beantragt hat, findet das Gericht die Akte des Falls nicht mehr.

Zu Beginn des Gerichtsverfahrens (2002) hatte das Hohe Gericht auf Antrag von Kaweris Rechtsanwälten entschieden, dass die Vertriebenen eine Kaution dieser Höhe beim Gericht für den Fall hinterlegen müssten, dass sie das Verfahren verlieren. Von dem Betrag sollten in diesem Fall die Gerichtskosten und Kaweris Anwaltskosten beglichen werden. Damals entsprechen die 20 Millionen Ugandischen Schilling noch  9.000 Euro. Diese Entscheidung hätte das Verfahren fast zum Scheitern gebracht, bevor es richtig begonnen hatte. Nur mit Unterstützung der Nichtregierungsorganisation ActionAid konnten die Vertriebenen diese Summe bei Gericht hinterlegen.

In seinem Urteil vom 28. März 2013 hatte das Hohe Gericht entschieden, dass die Vertriebenen Anspruch auf Rückzahlung dieser Kaution haben. Der Anwalt der Vertriebenen hat diesen Antrag im Februar gestellt und die Original-Quittung beigefügt.

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