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Mosambik: Plantagen verletzen Recht auf Nahrung bäuerlicher Gemeinden

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In Niassa, der größten und fruchtbarsten Provinz Mosambiks, zerstören Forstwirtschafts-Unternehmen die Lebensgrundlage der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Durch den Anbau riesiger Baumplantagen haben die einheimischen Gemeinden den Zugang zu Ackerland und Wasser verloren.

Die mitverantwortlichen Investorinnen und Investoren kommen unter anderem aus Europa. Zu den Unternehmen, die Land in Niassa aufgekauft haben, gehört Chikweti Forests of Niassa. Chikweti ist eine Tochterfirma des in Schweden ansässigen Global Solidarity Forest Fund (GSFF). Nach Darstellungen des GSFF werden die Investitionen in Niassa nachhaltig zur Entwicklung der Provinz beitragen.

Diesen Versprechungen stehen die Auswirkungen der Plantagen auf die lokale Bevölkerung gegenüber. In Niassa erwirtschaften etwa 80 Prozent der Menschen ihre Ernährung und ihr Einkommen durch kleinbäuerliche Landwirtschaft. Auf dem Land, das sie bisher zum Anbau ihrer Lebensmittel verwendet haben, wachsen jetzt allerdings Eukalyptus- und Kiefernbäume der Baumplantagen Chikwetis. Auch einige Wälder, die Quelle für Feuerholz, Früchte und medizinische Pflanzen bildeten, mussten den Plantagen weichen. Außerdem berichten einige Gemeinden, dass sie jetzt lange Wege zurücklegen müssen, um an Wasser zu gelangen – um die Plantagen herum.

Indem sie die Lebensgrundlage der Menschen zerstört, führt die großflächige Plantagenwirtschaft Chikwetis zur Missachtung der Menschenrechte der lokalen Bevölkerung. Insbesondere das Recht auf Nahrung und das Recht auf Wasser werden verletzt.

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