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Neue Studie zur Beteiligung deutscher Entwicklungszuammenarbeit an Land Grabbing in Sambia

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Die Menschenrechtsorganisation FIAN weist auf die problematische Rolle deutscher Entwicklungszusammenarbeit bei der Jagd nach Ackerland in Sambia hin. Auch private Investoren aus Deutschland spielen in dem südafrikanischen Land eine zentrale Rolle bei der Expansion von Megafarmen. Laut einer aktuellen Studie von FIAN finanziert die deutsche Entwicklungszusammenarbeit die zwei größten Agribusiness-Unternehmen in Sambia. Beide haben sich in den letzten Jahren riesige Agrarflächen angeeignet. So hat die Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) dem größten Agrarkonzern in Sambia, Zambeef, einen Kredit über 25 Millionen US-Dollar genehmigt, damit dieser weiter expandieren kann. Zambeef hält aktuell über 100.000 Hektar Ackerland. Das Entwicklungsministerium BMZ selbst hat über einen in Luxemburg aufgelegten Fonds einen Finanzinvestor aus Mauritius mit über 7 Millionen Euro (10 Mio US Dollar) finanziell gefördert, der infolge seinen Landbesitz in Sambia auf über 16.000 Hektar ausgeweitet hat.

Hier der Link zur Studie: http://www.fian.de/fileadmin/user_upload/dokumente/shop/Land_Grabbing/13_12_FIAN_Sambia_DE.pdf

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