Kleinbauernrechte jetzt!

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Bajo Aguán/Honduras
Eine Demonstration der KleinbäuerInnen wird von der Polizei gestoppt. (Foto © FIAN)

Im fruchtbaren Aguán-Tal im Norden von Honduras kämpfen Bauerngemeinden seit Jahren um ihre Recht auf Land und Nahrung. 1992 hebelte die Regierung das Agrarreformgesetz von 1962 aus. Damit ermöglichte sie drei Palmöl-Unternehmen den Erwerb von 20.000 Hektar Land, das an 3.500 Kleinbauernfamilien verteilt werden sollte. 5.700 Hektar eines für die Agrarreform frei gegebenen ehemaligen Militärgeländes wurden ebenfalls nicht den BäuerInnen gegeben. Klagen der Bauernorganisationen wurden von den Gerichten nicht verfolgt.

Seit dem Putsch 2009 wurden über 50 KleinbäuerInnen und UnterstützerInnen ermordet. Keiner der Morde wurde bisher aufgeklärt.

Im Mai 2012 führte FIAN gemeinsam mit andere Menschenrechtsorganisationen eine Öffentliche Anhörung zu den schweren Menschenrechtsverletzungen in Bajo Aguán durch. Sie wurde aufgezeichnet: Honduras: Öffentliche Anhörung zu Menschenrechten im Aguan-Tal

Aktuelle Titel

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Bajo Aguán/Honduras

“Schrei nach Land”- Menschenrechtler/innen berichten in München, Tübingen und Köln über schwere Menschenrechtsverletzungen an kleinbäuerlichen Gemeinden in Bajo Aguán

Vom 30.9. – 3.10.2013 berichten die Menschenrechtsexpert/innen Gilda Maria Rivera Sierra und Heriberto Alemán Rodriguez auf ihrer Vortragsreise durch Deutschland über den blutigen Landkonflikt im Aguán-Tal (Bajo Aguán) in Honduras. Dort kämpfen kleinbäuerliche Gemeinden seit rund 20 Jahren um Zugang … Weiterlesen

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Bajo Aguán/Honduras

Vortragsreise vom 30.9. – 3.10.2013 mit Heriberto Aleman Rodriguez und Gilda Rivera Sierra zum blutigen Landkonflikt im Bajo Aguán

Palmöl ist überall – in Nahrungsmitteln, Kosmetika und Agrartreibstoff. Im fruchtbaren Aguán-Tal im Norden von Honduras breiten sich die riesigen Plantagen der „afrikanischen Ölpalme“ auf Kosten kleinbäuerlicher Gemeinden aus. Dort eigneten sich einflussreiche Großgrundbesitzer Land an, das für die Agrarreform … Weiterlesen

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Bajo Aguán/Honduras

Erneuter Mord

Am 17. Februar 2013 wurde Jose Trejo Cabrera in der Nähe des Flughafens in Tegucigalpa erschossen. Jose Trejo unterstützte die Bauernbewegung MARCA (Movimiento Autentico  Reinvicador Campesino) im Bajo Aguan und war der Bruder des ebenfalls ermordeten Rechtsanwalts Antonio Trejo. Antonio … Weiterlesen