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Kaweri Kaffee-Plantage/Uganda
Die Vertriebenen beraten sich in der Dorfschule (Foto © FIAN)

Vom 17.-21. August 2001 vertrieb die ugandische Armee die BewohnerInnen von vier Dörfern, weil die Regierung das Land der Kaweri Kaffee-Plantage verpachtet hat. Kaweri ist eine Tochterfirma der Neumann Kaffee Gruppe in Hamburg.

Bis heute wurden die Vertriebenen nicht entschädigt. Doch sie fordern ihre Rechte ein. Im August 2002 haben sie die ugandische Regierung und die Kaweri Kaffee Plantage verklagt. Das Gerichtsverfahren wurde nach allen Regeln der Kunst verschleppt. Nach 11 Jahren sprach das zuständige Gericht am 28.3.2013 das erste Urteil – zugunsten der Vertriebenen.

Eine menschenrechtliche Analyse des Falls bieten das FIAN-Factsheet: Coffee to Go – Landvertreibung zugunsten der Kaweri Coffee Plantation in Uganda sowie die ausführliche Fall-Dokumentation:Coffee to Go – Die Vertreibung zugunsten der Kaweri Coffee Plantation in Mubende/Uganda und ihre Folgen

Der Journalist Michael Enger hat einen Film über die Vertreibung und ihre Folgen gedreht:  Coffee to go – Mit dem Geschmack der Vertreibung

Die Chronologie des Falles finden Sie hier: Chronologie_Kaweri

Stellungnahmen von FIAN:

- Stellungnahme von FIAN Deutschland zum Brief von Entwicklungsminister Dirk Niebel: Antwort von FIAN Deutschland an Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel

- Stellungnahme von FIAN zur Abschlusserklärung der Nationalen Kontaktstelle für die OECD-Richtlinien für Multinationale Unternehmen zu Fall Kaweri, 15.4.2011: 110415_FIAN-Stellungnahme_NKS

- Stellungnahme von FIAN zur Partner- und Mitarbeiterinformation der Neumann Gruppe zur Vertreibung der BewohnerInnen von vier Dörfern für ihre Kaweri-Plantage in Uganda, 20.3.2013: 130320_FIAN_replik_neumann-3

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